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BINDAN-FS  formstabiles Harz mit Härter 1200 g
Abbildung ähnlich
BINDAN-FS formstabiles Harz mit Härter  1200 g Dose & Flasche
Harz 1 kg (=800 ml) + Härter-Flüssig 200 g (20%)
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Sonstige Artikelinformationen
Artikelnummer:  BFS 80
GTIN / EAN:  4007089033871
Bruttogewicht:  1,54 kg
unverb. Preisempf.:  33,70 €
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1200 g Dose+Flasche
3,78 kg Eimer+Flasch
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7,56 kg Kanister+Fl.
15,12 kg Eimer+Flasch
15,12 kg Kanister+Fl.

Geeignet für Kinderspielzeug nach DIN EN 71/3

BINDAN-FS formstabiles Harz mit Härter  1200 g Dose & Flasche

für duroplastische formstabile Verleimungen

2-Komponenten-Leimsystem:
formstabiles flüssiges Harz + Härter flüssig

In formaldehydarmer Einstellung durch Formaldehydfänger im Härter, so dass bei normalen Anwendungen der Emissionswert E 1 erreicht wird.

Die EN 71/3 – Herstellung von Kinderspielzeug – wird sicher eingehalten.

Formstabiles Harz ergibt als flüssig-flüssig System in Verbindung mit dem hochreaktiven Härter Verleimqualitäten in C 3 –wasserfest– nach DIN EN 12765 bzw. DIN EN 205.

Die Härterzugabe liegt bei 20 %.

Eingesetzt wird BINDAN-FS:

für Furnierarbeiten:

  • Parkettdecklagen
  • Gegenzügen
  • Furnierarbeiten
  • Formholz-, Sperrholzherstellung
  • Türenherstellung für den Innenbereich

für Fugenverleimungen:

  • Rundbogen (wegen der hohen Formstabilität)
  • Lagenholzverleimungen (Herstellung von Handläufen)

Lagerstabilität: bis zu 3 Monate lagerfähig


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BINDAN-FS “formstabil“ ist ein reines Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationsprodukt in wässriger Lösung. Die Verarbeitung findet im Heißverfahren, entweder in der Furnier-, Durchlauf- oder Hochfrequenzanlage statt. Die Verleimungen entsprechen C3 -wasserfest- nach DIN EN 12765 bzw. DIN EN 205.

Verleimungen im Kaltverfahren verlangen sehr lange Presszeiten (bei 20°C mindestens 72 Stunden) oder Zugabe von Maleinsäure als Vernetzungsbeschleuniger. Kalte Verleimungen entsprechen C2 -feuchtfest- nach DIN EN 12765 bzw. DIN EN 205.

Die Leimfugen sind nach Trocknung bzw. Aushärtung duroplastisch (formstabil).

Die Mischung aus Harz und Härter besitzt gute fugenfüllende Eigenschaften und kann auch bei niedrigem Pressdruck oder leicht unebenen Oberflächen verwendet werden.

Die Härterzugabe liegt bei 20%. Die korrekte Dosierung ist sehr wichtig, nicht von der Dosierung abweichen um z.B. längere Topfzeiten oder kürzere Presszeiten zu erreichen.

Bei der Verleimung von unebenen Oberflächen oder anderen diversen Arbeiten (z.B. Furnieren von alten Blättern, bei Messerscharten oder Trommeln) kann noch bis zu 10% Füllstoff bzw. Streckmittel (z.B. Roggenmehl) zugesetzt werden.



Emission:

Der Flüssighärter enthält einen Formaldehydfänger,
so dass bei normalen Anwendungen der Emissionswert E 1 erreicht wird.
Hohe Holzfeuchten und dicke Leimfugen können denEmissionswert verschlechtern.

Die EN 71/3 – Herstellung von Kinderspielzeug – wird sicher eingehalten.



Lagerung:

Der Lagerung bei diesem Leimsystem muss besondere Beachtung geschenkt werden!

Das Harnstoffharz (die Harzkomponente) soll möglichst kalt gelagert werden, darf aber keinesfalls Minusgrade (Frost) abbekommen.

Die empfohlene Lagertemperatur ist zwischen minimal +5°C und maximal +15°C.

Die Harzkomponente ist jedoch unter 18 °C zu dick für eine homogene Vermischung mit dem Härter und muss somit vor Verarbeitung behutsam (allmählich über mehrere Tage) erwärmt werden.

Während der Lagerung dickt die Harzkomponente nach. Die Viskosität kann bei zu langer oder zu warmer Lagerung so hoch steigen, dass das Harz nicht mehr zu verwenden ist. Eine Mischung mit dem Härter ist nicht mehr möglich.

Die Lagerfähigkeit der Harzkomponente ist abhängig von der Lagertemperatur:

  • 5°C - 10°C   ca. 5 Monate
  •            15°C   ca. 3 Monate
  •            20°C   ca. 2 Monate
  •            25°C   ca. 1 Monat

Achtung: Die Härterkomponente vor Feuchtigkeit schützen! Nach jeder Entnahme muss das Gebinde gut, d.h. möglichst luftdicht verschlossen werden.

Auch die Härterkomponente soll möglichst kühl gelagert werden, darf aber nicht unter +10°C und sollte nicht über +20°C gelagert werden. D.h. unbedingt vor zu kalten Temperaturen schützen - keinesfalls darf die Härterkomponente Frost abbekommen.

Bei längerer Lagerung kann auch der Härter verdicken, hier ist es allerdings möglich durch Aufrühren die ursprüngliche Konsistenz wieder herzustellen.

Der Härter ist bei trockener und kühler Lagerung im original Gebinde 3 Monate lagerfähig.

Es wird für beide Komponenten (Harz + Härter) eine konstante Lagertemperatur von 15°C empfohlen.

Den zuvor kühl gelagerten Leim (Harz + Härter) einige Tage vor der Verarbeitung im beheizten Raum (+25°) lagern.

Kühl gelagertes Harz ist dickflüssig und muss allmählich erwärmt werden - keinesfalls mit Wasser verdünnen.



Hinweise:

1.) Zum Zeitpunkt der Verleimung sollten alle beteiligten Materialien (Harz + Härter, das Holz und die Werkzeuge) keine großen Temperaturdifferenzen aufweisen.
Toleranzbereich bei 3 °C +/-.

2.) Besonders harz- oder fetthaltige Hölzer (z. B. europ. Lärche, Mahagoni) oder Hölzer mit Benetzungsschwierigkeiten (z. B. amerik. Roteiche) bedürfen eines Vorversuchs (evtl. Vorbereitung durch Abwaschen mit Spiritus oder Aceton).




VERARBEITUNG:


Vorbereitung:

Das Holz muss sauber, fettfrei (harzfrei) und trocken sein, ggf. entfetten.


Verarbeitungstemperatur:

Min. +10°C, besser + 25°C (Leim & Holz gleiche Temperatur).
Den zuvor kühl gelagerten Leim (Harz und Härter) einige Tage vor der Verarbeitung im beheizten Raum (+25°) lagern.
Kühl gelagertes Harz ist dickflüssig und muss allmählich erwärmt werden - keinesfalls mit Wasser verdünnen.


Mischungsverhältnis:

Gewicht Volumen

Harz

1 kg

1 Liter

Härter

200 g

200 ml


20% Härterzugabe - Nicht von der Dosierung abweichen! Die korrekte Dosierung ist sehr wichtig, nicht von der Dosierung abweichen um z.B. längere Topfzeiten oder kürzere Presszeiten zu erreichen.

Es wird nicht empfohlen größere Mengen mit der Hand anzurühren, hierbei ist eine Wärmeentwicklung möglich. Wärme verkürzt die Topfzeit.


Topfzeit der Mischung in Abhängigkeit der Temperatur:

10°C 15°C 20°C 25°C 30°C

5 Stunden

3¼ Stunden

1¾ Stunden

¾ Stunde

---


Leimauftrag:

Bei höherem Leimauftrag wird die Leimflotte fugenfüllend und gleicht Passungsfehler bis 0,3 mm aus.

Die Mischung aus Harz und Härter besitzt gute fugenfüllende Eigenschaften und kann auch bei niedrigem Pressdruck oder leicht unebenen Oberflächen verwendet werden.

Bei der Verleimung von unebenen Oberflächen oder anderen diversen Arbeiten (z.B. Furnieren von alten Blättern, bei Messerscharten oder Trommeln) kann noch bis zu 10% Füllstoff bzw. Streckmittel (z.B. Roggenmehl) zugesetzt werden.


Leimauftragsmenge:

Parkettdecklagen: Furnierarbeiten: Formholzherstellung:

110 – 250 g/m²
(je nach Mittellage)

ca. 140 g/m²

ca. 110 g/m²


Bei stark saugenden Materialien, z. B. Spanplatten ohne ausreichende Oberflächenverdichtung auch mehr.
Bei besonders glatten Oberflächen (z.B. MDF) kann nach Vorversuchen die Auftragsmenge gesenkt werden.

Dicke Leimfugen verlieren an Festigkeit UND können Formaldehyd freisetzen.

Es soll an der Fuge leichter Leimaustritt zu sehen sein.


Offene Zeit & Ruhezeit vor Pressen:

Mit Verwendung einer offenen oder geschlossenen (Ruhe-) Zeit kann der Leimauftrag weniger Durchschlagen oder geht eine bessere Verbindung mit dem Holz ein.
Für solche Effekte sind eigene Versuche notwendig.
Regulär soll gepresst werden, solage der Leim noch klebrig ist.

Die offene Zeit ist Stark abhängig von der Saugfähigkeit des Werkstückes sowie der Umgebungstemperatur.

Richtwerte:

HDF-Platte: Spanplatte: Tischlerplatte mit Pappeldeckschicht:

ca. 15 Minuten

ca. 10 Minuten

ca. 5 Minuten


Achtung: Luftzug kann die offene Zeit schlagartig herabsetzen.


Presstemperatur & Presszeit:

20°C 30°C 70°C 90°C 100°C

72 Stunden

48 Stunden

3 Minuten

50 Sekunden

30 Sekunden


Die Angabe der Presszeiten ist für Weichholz, bei Hartholz oder imprägnierten Faserplatten sind die Presszeiten zu verlängern.
Die Durchwärmzeiten für die Furnier- bzw. Holzstärke sind zu beachten; je Milimeter = 1 Minute.
Die perfekten Presszeiten müssen auf Grund der Verschiedenartigkeit der Werkstücke versuchsweise ermittelt werden.


Pressdruck:

3 - 16,5 kg/cm² (ca. 0,3 - 1,6 N/mm²) Es soll an der Fuge leichter Leimaustritt zu sehen sein.

Die Press- und Abbindezeit ist abhängig von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Holzfeuchtigkeit und Stärke des Leimauftrages. Die Zugabe von Wärme verkürzt die Abbindezeit, Kälte verlängert den Abbindevorgang.


Verfärbungen:

pH-Wert der Leimflotte: 7 – 8,5

  • Bei Furniereinsatz keine Verfärbungsgefahr (z.B. bei Ahorn).
  • Unter Verwendung von Maleinsäure als Vernetzungsbeschleuniger können Verfärbungen auftreten.

Festigkeit:

Die Endfestigkeit wird erreicht nach Abkühlen des Werkstückes.


Vollständig ausgehärtet:

10 Tage (Wartezeit vor statischer Belastung bzw. vor Lackieren, Beizen, Ölen...)


Arbeitsgeräte:

Nach Gebrauch sofort mit Wasser reinigen.


Hinweis:

Wir empfehlen in jedem Fall eigene Versuche durchzuführen.

Gefahrenhinweise für BINDAN-FS formstabiles Harz mit Härter

 Harz:
 Härter:


 
 

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